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Die Rebellen sind die Kriegstreiber
Worüber Medien zu wenig berichten (Teil 4): Krieg im Jemen
(Foto: Ibrahem Qasim | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Al-Mouallimis Argument in Kürze: Der UN-Gesandte für Saudi Arabien Abdallah Yahya Al-Mouallimi sieht die Schuld für den Krieg im Jemen eindeutig bei den Houthi-Rebellen. Aus seiner Sicht haben die Houthi in der Vergangenheit bewiesen, dass sie für politische Kompromisse nicht zu haben sind, dass sie kein Interesse an einer normalen Beziehung zu ihren Nachbarstaaten haben und, dass sie die Regionen, die unter ihrer Kontrolle sind in Armut und Hungersnöte führen, weil sie nicht in der Lage seien anständig zu regieren.

Al-Mouallimi schreibt in der New York Times, dass es drei große Faktoren gibt, die zeigen wie uneinsichtig die Houthi sind, wie unmöglich es sei mit dieser Dynastie einen Kompromiss zu finden:

1. Ein Waffenstillstand würde den Yemen in zwei verlorene Staaten teilen. Bei einer Waffenruhe mit den Houthi würde der Norden unter Führung der Rebellen zu einer Theokratie werden mit einer Hisbollah-ähnlichen Militärregierung. Ein kleines autokratisches Regime, das von allen Nachbarn in der Region hoffnungslos isoliert sei. Der Süden sei ressourcenschwach und fragil. Nach der Waffenruhe würde der Süden, laut Al-Mouallimi, zu einem kleinen verkommen Staat verkommen – gefundenes Fressen für Extremistengruppen wie Al-Qaida und Daesh.

2.

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