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Die USA tragen Mitverantwortung an diesem Krieg
Die USA tragen Mitverantwortung an diesem Krieg

Die USA halten den Schlüssel für eine Lösung des Konflikts im Jemen in der Hand. Davon sind der Militär-Analyst Daniel R. DePetris und Kate Kizer von der Lobby-Organisation „Yemen Peace Project“ überzeugt. Im Jemen seien die USA mal Brandstifter, mal Feuerwehr. Dass die US-Regierung im Sommer entschieden habe, Waffen im Wert von 100 Milliarden Dollar an Saudi-Arabien zu liefern, habe eher die Rolle des Brandstifters gefestigt. Mit dem Waffendeal seien die USA mitverantwortlich für das was, was gerade im Jemen passiert.

Doppelzüngige Jemen-Politik der USA

Die beiden Autoren gehen hart mit den USA ins Gericht: Einerseits hätte Washington immer wieder von einer politischen Lösung gesprochen, auf der anderen Seite aber dafür gesorgt, dass die Saudis immer ausreichend mit Waffen versorgt wurden.

Doch liegt die Verantwortung für das, was im Jemen geschieht, so die Autoren, nicht bei den USA allein. Auch Großbritannien unterstützt die Saudis bei ihrem Stellvertreterkrieg im Jemen.

Die USA und Großbritannien hätten aber die Macht, den Brandherd Jemen zu löschen. Beide Länder sind Mitglieder im UN-Sicherheitsrat. Sie könnten versuchen, zumindest eine UN-Resolution auf den Weg zu bringen. Und im nächsten Schritt im UN-Sicherheitsrat eine Mehrheit für Waffenembargo gegen die Krieg führenden Parteien zustande bringen.

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