Zurück zur Übersicht
Wähler wissen oft nicht, was gut für sie ist
Wähler wissen oft nicht, was gut für sie ist

Das Argument in Kürze:  

Der Wissenschaftler Jason Brennan meint: Viele Wähler wissen gar nicht genug, um wählen zu können. Daher – und jetzt aufgepasst – sollte ihnen das Wahlrecht entzogen werden. “Ihnen fehlen oft einfach die Fakten”, sagt der Philosoph und Politikwissenschaftler in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Beim Durchschnittswähler herrsche ein “eklatanter Mangel an Wissen”, auch habe jener keine Ahnung von Sozialwissenschaften.

Nur der gebildete Wähler soll zur Urne

Der Wähler wisse gar nicht, welches Votum gut für ihn sei und ob er tatsächlich eigenen Interessen diene. Hinzu komme, dass viele Wähler nicht nur nicht informiert seien, einige seien auch falsch informiert. Deswegen solle nur wählen dürfen, wer genaues Wissen habe.

Er verdeutlicht seine These am “Brexit”: Viele der Wähler hätten sich für “Out” entschieden, weil sie von falschen Behauptungen beeinflusst waren,  etwa von falschen Zahlen über Immigranten oder Geld, das Großbritannien im Austrittsfall in Wohlfahrtsprogramme stecken könne.

Wie kann man das Wissen feststellen? Mit Tests vor der Wahl zum Beispiel

Nur gebildete Bürger wählen zu lassen, ist allerdings schwierig umzusetzen, räumt Brennan ein, das Wahlsystem müsse aufwendig reformiert werden.

Möchten Sie die ganze Bandbreite haben?

Jetzt einen Monat The Buzzard PRO kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Probemonat beginnen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.