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Online-Partizipation muss von den Bürgern besser genutzt werden
Online-Partizipation muss von den Bürgern besser genutzt werden

Das Argument in Kürze:

Wer die Möglichkeiten der politischen Partizipation übers Internet nutzt, beteiligt sich in der Regel auch offline an politischen Prozessen. Das Internet wird dabei hauptsächlich dazu genutzt, um auf politische Missstände hinzuweisen, meint die Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin Claudia Ritzi von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Herausgefunden hat sie das mit einer repräsentativen Telefon-Umfrage mit 1000 Erwachsenen im Alter von 22 bis 35 Jahren.

Für junge Erwachsene ist das Internet nicht nur Spaß-Medium.

Allerdings ist politische Partizipation auch im Internet immer noch ein Minderheiten-Phänomen: Nur 9 % der Befragten gaben an, schon mal einen Politiker übers Internet kontaktiert zu haben. 15 % haben schon mal einen politischen Inhalt in den Sozialen Medien gepostet. Am häufigsten wird das Internet für E-Petitionen genutzt: Jeder dritte Befragte hat schon mal eine Online-Petition unterschrieben – etwa bei openpetition.de oder auf den Seiten des Petitionsausschusses des Bundestages.

Warum wir die Studie empfehlen:

Ritzis Studie macht deutlich, dass das Internet zwar sehr gut geeignet ist, Hemmschwellen bei der politischen Partizipation gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ein Mausklick auf einer Petitionsplattform ist schneller getätigt, als ein Brief an den Petitionsausschuss des Bundestages geschrieben und abgeschickt ist.

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