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Ohne Bürgerbeteiligung geht die Demokratie kaputt
Ohne Bürgerbeteiligung geht die Demokratie kaputt

Das Argument in Kürze:

Der deutsche Journalist Roland Rottenfußer ist überzeugt davon, dass es in Deutschland mehr Möglichkeiten für Bürgerbeteiligung geben sollte. Selbstverständlich könne es sein, dass Bürger nicht immer die richtigen Entscheidungen treffen. Aber wenigsten seien es dann die Richtigen, die entscheiden. Man könne keine Demokratie in diesem Land haben ohne dem Volk zuzugestehen, dass es seine eigenen Fehler mache.

Eine Elitediktatur ist keine Alternative

Die Gegner von Volksentscheiden begründeten ihre Position häufig damit, dass viele Menschen gar nicht wüssten, was richtig oder gut für sie sei, schreibt Rottenfußer. Man fürchte, die Mehrheit neige dazu, unüberlegt zu handeln, oder könne viel zu leicht manipuliert werden – von populistischen Politikern beispielsweise. Doch nichts sei falscher, als diese Angst. Natürlich sei Demokratie nicht frei von Irrtümern. Aber die Bevölkerung zu entmündigen, um Irrtümer zu reduzieren, sei der direkte Weg in eine Elitediktatur.

Hitler habe Führung damit begründet, dass „die in der Hierarchie höherstehenden Personen weniger irren könnten als ihre Untergebenen“, schreibt Rottenfußer. Der einfache Parteigenosse könne eher irren als der Kreisleiter, dieser irre öfter als der Gauleiter, aber auch der Gauleiter irre sich immer noch mehr als der Führer selbst – so sei das damals gewesen.

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