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Von der Empörungsbewegung zu politischer Partizipation
Von der Empörungsbewegung zu politischer Partizipation

Das Argument in Kürze:

So intensiv wie selten zuvor wird derzeit unter dem Hashtag MeToo über sexuelle Belästigung debattiert. Öffentliche Diskussion allein führt aber nicht zwingend zu politischen Konsequenzen,  neuen Gesetzen etwa. Wie könnten digitale Debatten ein Bewusstsein für Veränderungen fördern? Eine Konsequenz aus #MeToo wäre etwa die Einführung einer Frauenquote oder der längst überfällige gleiche Lohn für gleiche Arbeit. Wie wirkmächtig sind große öffentliche Debatten? Das erforscht Dr. Ronny Patz vom Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Süddeutsche Zeitung hat ihn interviewt.

 Öffentlichkeit allein hat nicht unbedingt politische Folgen

Dr. Patz gibt zu bedenken, dass Social Media für die Wissenschaft noch relativ neu ist, und dass deshalb auch die Forschung über die tatsächlichen Auswirkungen einer Empörungswelle noch in den Kinderschuhen steckt.

Sicher ist, dass eine Empörungs-Dynamik nicht automatisch in eine Veränderungs-Dynamik übergeht. Am ehesten führt digitale Empörung zu realen Konsequenzen, wenn ohnehin gerade ein politischer Prozess im Gange ist, der zur Empörung passt. Man braucht zum richtigen Zeitpunkt die richtige Debatte und dann aber auch die richtigen Mehrheiten im politischen Prozess.

Warum wir den Artikel empfehlen:

Das Interview mit dem Wissenschaftler macht Hoffnung,

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