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Wann Sanktionen funktionieren und wann nicht
Wann Sanktionen funktionieren und wann nicht

Das Argument in Kürze:

Ob in den Kriegen mit Russland in der Ostukraine und in Syrien oder im Atom-Konflikt mit dem Iran – Sanktionen sind ein immer häufiger genutztes nicht-militärisches Mittel, um politische Veränderung zu erzielen. Doch ab wann führen solche Strafen eigentlich tatsächlich zum Erfolg und was steht auf dem Spiel? Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, nennt sieben wichtige Faustregeln.

Das ABC von internationalen Sanktionen

Perthes Faustregeln lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen. Erstens Regeln, die den Erfolg von Sanktionen erklären und zweitens diejenigen, die erklären, wann sie scheitern oder zumindest problematisch sind.

Erfolgsversprechend ist der Einsatz von Sanktionen, wenn mit den auferlegten Strafen klar definierte Verhaltensänderungen gefordert werden, die die Führung eines Landes umsetzen kann, ohne ihre eigene Existenz zu gefährden. Es müsse klar zugesagt werden, ab wann die Sanktionen wieder aufgehoben würden. Sinnvoll kann auch sein, mit Sanktionen direkt auf politische und wirtschaftliche Eliten zu zielen. Eine grundsätzliche Voraussetzung für den Erfolg von Sanktionen ist außerdem ganz generell die Einbettung in eine umfassende diplomatische Strategie. Denn Sanktionen seien weder selbst eine Strategie, noch können sie als Ersatz für diplomatisches Engagement dienen.
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