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Die Sanktionen treffen Russlands Wirtschaft hart
Die Sanktionen treffen Russlands Wirtschaft hart
(Foto: Sara Francis | Wikimedia Commons | Public Domain )

Das Argument in Kürze:

In der Debatte um die Russland-Sanktionen hört man immer wieder, dass Sanktionen am Ende doch keinen sichtlichen Einfluss auf die russische Wirtschaft haben. Die Journalistin Evlalia Samedova aber widerspricht: Es sei offensichtlich, dass der „Sanktionskrieg“ die russische Wirtschaft hart treffe und diese negativen Folgen könnten sich über viele Jahre hinziehen.

Die Wirtschaft hat sich angepasst, aber der Schaden der westlichen Sanktionen wird größer

Wenn man nur die makroökonomischen Indikatoren sieht, liege der Schluss nahe, dass Russlands Wirtschaft sich an die europäischen Sanktionen angepasst habe: In den letzten zwei Quartalen stieg zum Beispiel das russische BIP. Man könne also meinen, Russland habe die negativen Effekte der Sanktionen längst überwunden. Doch laut Evlalia Samedova wäre das ein Trugschluss: Denn der Anstieg des BIP, schreibt Samedova, könne weitgehend durch externe Faktoren, wie vor allem dem Anstieg des Ölpreises, erklärt werden kann. Und aktuelle Berechnungen zeigten, dass westliche Sanktionen Russland jetzt schon jährlich rund 1,2% des BIPs kosten. In den folgenden Jahren werde sich dieser Effekt verschlimmern. Sollten die Sanktionen nicht aufgehoben werden, könnte es sein, dass die Wirtschaft bis zu mehr als drei Prozent des BIP in den folgenden Jahren verliere,

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