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Die Ziele sind so hoch gesteckt, dass die Sanktionen sinnlos sind
Die Ziele sind so hoch gesteckt, dass die Sanktionen sinnlos sind

Das Argument in Kürze:

Der US-amerikanische Journalist Eduardo Porter findet die Sanktionen gegen Russland sinnlos. In einem Kommentar von Juli 2017 schreibt er, Sanktionen hätten nur dann Erfolg, und das auch nur teilweise, wenn die damit verbundenen Ziele moderat seien. Im Fall Russland, seien die Aussichten auf Erfolg daher verschwindend gering.

Putin hat keinen Grund die Krim zurückzugeben

Porter bezieht er sich auf Ergebnisse einer Studie, die die Wirksamkeit von Sanktionen seit dem Ende des 2. Weltkriegs analysiert hat. Er drückt es sarkastisch aus: „Wenn es Kongressmitglieder gibt, die glauben, das Sanktionspaket wird Putins Verhalten ändern:  Überzeugen Sie ihn von den Vorzügen, die er von einer Rückgabe der Krim an die Ukraine haben würde, oder überzeugen Sie ihn davon, dass seine Hacker-Freunde aufhören, an ausländischen Wahlkämpfen herumzuflicken: Vielleicht haben sie Interesse an meinem ausgemusterten nordkoreanischen Reaktor.” Soll heißen: Mit Sanktionen, solche Ziele erreichen zu wollen, ist ein völlig sinnloses Unterfangen.

Kleine Erfolge gibt es

Im Kleinen aber könnten Sanktionen wirken, meint Porter. Sanktionen der EU, USA und Afrikanischen Union hätten nach einem Putsch von 2003 Wahlen in Guinea-Bissau möglich gemacht. Bei Russland sei das schwieriger. Vielmehr hätten sie,

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