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Die Sanktionen schaden Europas Wirtschaft mehr als Russland
Die Sanktionen schaden Europas Wirtschaft mehr als Russland

Das Argument in Kürze:

Die Politikwissenschaftlerin Emma Ashford ist überzeugt, dass Sanktionen gegen Russland nicht nur sinnlos sind, sondern auch kontraproduktiv: In erster Linie schade der Westen sich mit den Sanktionen selbst. Europas Wirtschaft leide massiv unter den Sanktionen. Russland dagegen habe Wege gefunden die negativen Effekte der Sanktionen abzufedern.

Die Sanktionen sind für Europa ein teures Vergnügen

Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung hat berechnet, dass die Russland-Sanktionen in den kommenden Jahren über 90 Milliarden Euro an Exporteinbußen für die Europäische Union bedeuten und schon jetzt ist der Schaden gewaltig: Laut aktuellen Hochrechnungen, die der Focus zitiert, fielen die EU-Exporte nach Russland  zwischen 2014 und 2016 bereits um 30 Milliarden Euro. Deutschland, als wichtigster Handelspartner Russlands, leidet unter den Sanktionen am stärksten. Bisher hat die deutsche Wirtschaft Einbußen in Höhe von 11,1 Milliarden Euro zu verkraften, Tendenz steigend. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung rechnet damit, dass allein in Deutschland durch die Sanktionen 400 000 Jobs verloren gehen könnten.

Russlands Wirtschaft orientiert sich in Richtung Asien

Als Reaktion auf die Sanktionen hat Russland die Banken mit Notkapital gestützt und Staatsausgaben gekürzt. Damit ist es Moskau gelungen,

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