Zurück zur Debattenübersicht
Ökolandbau kann keine Milliarden ernähren
Ökolandbau kann keine Milliarden ernähren

Das Argument in Kürze:

Der Journalist Ulli Kulke positioniert sich klar gegen Biolandwirtschaft. Sein Hauptargument in dem Meinungsstück auf Welt Online aus dem Jahr 2012 ist: Die dafür nötige Ackerfläche sei schlicht nicht vorhanden. Zudem sei die moderne Landwirtschaft eine Errungenschaft, die man nutzen solle. “Kunstdünger hat es ermöglicht, dass in Deutschland heute nicht mehr drei Viertel der Menschen auf dem Bauernhof arbeiten”, schreibt er, zudem sei noch kein Mensch durch Pestizide in Nahrungsmitteln zu Schaden gekommen. Dabei beruft er sich auf Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung. Pflanzenschutzmittel, ergänzt er, beuge Missernten und Hungersnöten vor. Und erst mit der modernen Landwirtschaft sei es breiten Massen möglich geworden, menschenwürdig zu leben.

Bio ist vor allem eine Marke

Kulke ist überzeugt, dass Bio vor allem eine Marke sei. Konsumenten sei lange vorgegaukelt worden, das Label “bio” böte schmackhaftere und gesündere Nahrung, die eben mehr koste. Mittlerweile wüssten aber die meisten Konsumenten, dass das nicht stimme.

Tierquälerei? Ja, aber…

Tierquälerei in der konventionellen Landwirtschaft erkennt Kulke als Problem, geht aber darauf nicht weiter ein, sondern sagt lediglich, dass dieses Argument nicht falsch, der Biolandbau an sich aber zu teuer sei.

Möchten Sie weiterlesen?

Jetzt einen Monat The Buzzard Premium kostenfrei testen und direkt weiterlesen!

Premium-Abo testen Schon dabei? Anmelden
Bitte anmelden um Zugriff auf diese Seite zu erlangen.
Lies The Buzzard ab sofort in deinem E-Mail Postfach. Nein danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.