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Die industrielle Landwirtschaft zerstört die Umwelt
Die industrielle Landwirtschaft zerstört die Umwelt

Das Argument in Kürze:

Es ist Zeit für eine Agrarwende, fordert die Agrarökologin Angelika Hilbeck in einem Interview mit Jens Wernicke von den Nachdenkseiten. Die industrielle Landwirtschaft ist brandgefährlich für unsere Umwelt und muss ökologischer werden.

Industrielle Landwirtschaft schadet der Umwelt

Ein großes Problem bei der industriellen Landwirtschaft ist der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden. Besonders gefährlich für Tiere und Umwelt sind sogenannte Neonikotine, erklärt Hilbeck. Diese nikotinhaltigen Substanzen werden seit den 90er Jahren in der industriellen Landwirtschaft benutzt, um auf sehr effiziente Weise Insekten von den landwirtschaftlichen Nutzflächen abzuhalten oder auch: abzutöten. Die Folge ist ein massiver Rückgang der Artenvielfalt – das Bienensterben ist ein damit stark verbundener Effekt. In einem warnenden Bericht der International Union for Conservation of Nature von 2014 wird herausgestellt, „dass der großflächige Einsatz dieser persistenten, wasserlöslichen Chemikalien weitreichende, chronische Auswirkungen auf die globale Biodiversität und wahrscheinlich große negative Effekte auf Ökosystemdienstleistungen wie die Blütenbestäubung hat. Diese sind jedoch lebenswichtig für die Ernährungssicherheit und nachhaltige Entwicklung.“

Agrarwende ist notwendig

Für Hilfbeck ist es daher unerlässlich etwas zu verändern. Die EU-Kommission hat zwar bereits drei Neonikotine für den Einsatz in der Landwirtschaft verboten und denkt über ein noch weitergehendes Verbot nach,

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