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Wir müssen uns von unserem traditionellen Bild der Landwirtschaft verabschieden
Wir müssen uns von unserem traditionellen Bild der Landwirtschaft verabschieden

Das Argument in Kürze:

Der Wissenschaftler Dr. Johann Kirchinger kommt in seinem Artikel über den Zustand der deutschen Landwirtschaft zu einem überraschenden Fazit: Von wegen man müsse die heimischen Betriebe schützen. In Deutschland gebe es zu viele Landwirte. Vor allem die vielen kleineren Höfe mit wenig Nutzland generierten zu wenig Einnahmen bei viel zu hohen Kosten. In Deutschland – so Kirchinger – überwiege immer noch das romantische Bild vom Bauer mit dem kleinen Hof. Dieses Bild sei aber überholt und die Landwirtschaft müsse sich davon verabschieden, wenn man im internationalen Vergleich mithalten wolle. Kirchinger fordert deshalb einen Strukturwandel abseits der eigentumsbasierten Wirtschaftsweise, die in Deutschland nach wie vor überwiegt.

Das Problem mit dem Pachtsystem

Die bäuerliche Landwirtschaft bestand laut Kirchinger jahrzehntelange darin, auf tatsächlich eigenen Nutzflächen mithilfe der Familienmitglieder die eigene Existenz zu sichern. Wissenschaftler beschreiben diese Produktionsweise als Identität von Arbeit, Familie und Eigentum. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstanden als Gegenmodell dazu industrielle Großbetriebe. Die herkömmlichen Familienbetriebe waren im Vergleich dennoch zunächst weitaus ertragreicher und wirtschafteten intensiver. Die zunehmende Globalisierung und die Einhegung der Landwirtschaft in internationale Strukturen machten es dann aber unabdingbar, dass die einzelnen Betriebe immer weiter wachsen mussten,

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