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Ohne Tierfutter-Produktion könnten viel mehr Menschen satt werden
Jamaika will mehr Tierschutz und weniger Pestizide

Das Argument in Kürze:

Die Wissenschaftlerin Emily Cassidy von der University of Minnesota kommt zu einem Ergebnis, das gerade für Nicht-Vegetarier interessant sein könnte: Nur 67 Prozent aller Nahrungspflanzen, die geerntet werden, landen als Nahrungsmittel auf dem Teller. Der Rest wird hauptsächlich an Vieh verfüttert und zur Herstellung von Biotreibstoff verwendet. Wenn die gesamte Getreideernte zu Nahrungsmitteln verarbeitet und nicht mehr als Tierfutter dienen würde, könnte laut Cassidy vier Milliarden Menschen mehr ernährt werden.

Verzicht auf Fleisch von Rind, Schwein und Huhn

Als größten „Übeltäter“ hat die Wissenschaftlerin die Kuh ausgemacht: Würden die Menschen auf Rindfleisch verzichten und stattdessen Schweine- und Hühnerfleisch essen, wären es 357 Millionen Menschen mehr, die satt würden. Bei weltweitem Vegetarismus wären es sogar 815 Millionen mehr Menschen.

Schafe und Ziegen wurden in der Studie der US-Forscher nicht berücksichtigt, denn sie stehen in der Regel nur auf der Weide und bekommen kein Kraftfutter. Ebenso unproblematisch in diesem Zusammenhang ist der Verzehr von Fischen.

Warum wir diesen Beitrag empfehlen:

Mit nur wenigen Zahlen gelingt es Emily Cassidy, das Welternährungsdilemma verständlich und begreifbar zu machen. Der Artikel liefert Argumente für jede Diskussion über den Sinn oder Unsinn der massenhaften Produktion von (Rind)Fleisch.

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