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„Die Zukunft der Landwirtschaft heißt Digitalisierung“
"Die Zukunft der Landwirtschaft heißt Digitalisierung"

Das Argument in Kürze:

Die Weltbevölkerung wird im Jahre 2050 voraussichtlich auf neun oder gar zehn Milliarden Menschen anwachsen. Damit wird auch die Nachfrage nach Lebensmitteln rapide steigen, der Bedarf an tierischen Produkten wird sich Forschungen zufolge sogar verdoppeln. Das ist ein riesiges Problem, denn die weltweiten Agrarflächen sind begrenzt – und zwar nicht nur größenmäßig. Viele Felder sind landwirtschaftlich nicht nutzbar oder können nicht ohne weitreichende Folgen für das Weltklima bestellt werden. Hinzu kommt, dass Ressourcen wie Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmittel nur in begrenztem Maß vorhanden sind. Wie also können wir dieser gewaltigen Herausforderung gerecht werden? Die Wissenschaftsjournalistin Kathrin Burger schreibt: Nur durch modernste Technik. Die Zukunft der Landwirtschaft heiße Digitalisierung.

Internetbasierte Technik als Retter in der Not

Wissenschaftler forschen seit einigen Jahren im Bereich der sogenannten „Präzisionslandwirtschaft“. Ziel ist die systematische Einsparung von Wasser, Diesel, Pflanzenschutz- und Düngemittel. Feldroboter, Drohnen, Flugzeuge und Satelliten werden immer wichtiger. Diese technischen Helfer können dann mithilfe von Sensoren Daten über die Bodenbeschaffenheit der Ackerflächen, Pflanzenwachstum oder Schädlingsbefall sammeln und den Landwirten übers Internet zur Verfügung stellen. Dadurch kann man dann beispielsweise Pestizide in geringen Dosen ganz gezielt einsetzen oder Felder mittels GPS zentimetergenau bestellen, bewässern oder düngen.

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