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Die geographische Neuordnung der Nahrungsmittelproduktion
Die geographische Neuordnung der Nahrungsmittelproduktion

Das Argument in Kürze:

Der Agrarforscher Kyle Frankel Davis und seine italienischen Kollegen haben mittels einer Computersimulation ermittelt, welches Land der Erde welche Feldfrüchte anbauen sollte, um die Ernte zu maximieren. Würde man den Vorschlag überall umsetzen, könnten demnach weltweit knapp eine Milliarde Menschen mehr satt werden.

Viele Regionen wären zu einem radikalen Umbau ihrer Landwirtschaft gezwungen

Wie lässt sich der Ertrag bestehender Felder optimieren, die Verschwendung eindämmen und der Anteil tierischer Lebensmittel senken? Diese Fragen war der Ausgangspunkt für die Studie von Davis und seinen Kollegen. Herausgekommen ist eine Vielzahl an individuellen Empfehlungen, je nach Land unterschiedlich: Äthiopien könnte seine Eiweißproduktion versechsfachen und die Kalorienzahl verdoppeln, wenn dort mehr Erdnüsse und Soja angebaut würden. Australien müsste seine Kartoffelproduktion 220-fach steigern, den Weizenanbau im Gegenzug aber völlig aufgeben.

Für Deutschland empfehlen die Forscher knapp die Hälfte des Weizenanbaus und ein Drittel der Zuckerrübenproduktion aufzugeben. Stattdessen sollten mehr Mais, Kartoffeln und Steckrüben wachsen. Dadurch würde die deutsche Landwirtschaft zehn Prozent weniger Wasser verbrauchen und gleichzeitig mehr Kalorien produzieren. Eine faszinierende wissenschaftliche Simulation – nur, wer setzt sie um?

Warum wir diesen Beitrag empfehlen:

In der Agrarwissenschaft mangelt es nicht an Empfehlungen,

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