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Die USA werden sich selbst isolieren, wenn sie den Atomdeal aufkündigen.
Die USA werden sich selbst isolieren, wenn sie den Atomdeal aufkündigen.

Das Argument in Kürze:

Der Außenpolitik-Journalist Murtaza Hussain fragt sich, was das eigentlich für die USA bedeuten würde, wenn Trump den Atomdeal mit dem Iran aufkündigt. Hussain vermutet, dass die Vereinigten Staaten dadurch weniger dem Iran, als vor allem sich selbst schaden. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass der Iran aggressiv auf neuerliche wirtschaftliche Strafmaßnahmen reagieren werde. Vielmehr sei anzunehmen, dass Teheran künftig anstatt mit den USA enger mit anderen Ländern, wie Russland, China oder der EU kooperiert. Die wachsende Uneinigkeit zwischen den USA und ihren westlichen Bündnispartnern könnte für den Iran zum Vorteil werden. Denn der Staat könnte diese Uneinigkeit für seine eigenen Zwecke ausnutzen. Und die USA würden dadurch weiter isoliert.

Die USA stehen alleine auf weiter Flur

Mit der Aussage, der Iran halte sich nicht an das Abkommen, stünden die USA ziemlich einsam da, meint Hussain. Sowohl Expertenmeinungen, allen voran der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), als auch der Ansicht der P5+1 nach, gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Iran die ihm durch den Atomdeal auferlegten Bestimmungen nicht einhält. Russland und China haben sich erst kürzlich öffentlich für eine Verlängerung des Abkommens ausgesprochen und auch die Erzfeinde des Irans Saudi-Arabien und Israel wollen die Fortführung.

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