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Ein unabhängiges Katalonien stärkt das Europa der Regionen
Ein unabhängiges Katalonien stärkt das Europa der Regionen

Das Argument in Kürze:

Was ist so schlimm daran, dass die Region Katalonien unabhängig wird und dennoch in der EU bleibt? Diese Frage stellt die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Beate Guérot. Sie entwirft die Vision einer EU, die sich zu einer Föderation der Regionen entwickelt, einer EU, in der die Rolle der Nationalstaaten nicht mehr so stark wäre, da im Gegenzug die vielen europäischen Regionen aufgewertet würden.

Für ein Europa der Regionen

„Regionen sind Heimat, Nationen sind Fiktion“ – Diesen Satz schrieb der österreichische Schriftsteller Robert Menasse, der in diesem Jahr das Buch „Die Hauptstadt“ herausbrachte. Literaturkritiker bezeichnen ihn als ersten Roman über die Europäische Union, prämiert wurde er mit dem Deutschen Buchpreis. Für Menasse ist das Regionale die Sprache, die Küche, die Kultur. Seine Aufwertung käme dem Bedürfnis der Menschen in Europa nach Verwurzelung, Identität und Heimat entgegen. Ulrike Beate Guérot ist fasziniert von diesem Gedanken. Die EU bekäme eine „Einheit in Vielfalt“ ohne eine verkrampfte und künstliche europäische Identität schaffen zu müssen. Obendrein könne man mit einer europäischen Republik aus 50 bis 60 Regionen die allseits beklagte Übermacht der Nationalstaaten – allen voran Deutschland – überwinden.

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