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Der Kampf der Separatisten ist eine Gefahr für Europa
Der Kampf der Separatisten ist eine Gefahr für Europa

Das Argument in Kürze:

Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Außenminister und renommierter Grünen-Politiker, sieht in den Autonomie-Bestrebungen Kataloniens vor allem eines: eine Gefahr für die Europäische Union. Würde Katalonien ein unabhängiger souveräner Staat werden, dann könnte das Beispiel Katalonien Schule machen. Sehr bald würden dann auch andere Regionen folgen, die unabhängig werden möchten. Die EU würde nicht weiter zusammenwachsen, sondern sie würde zerfallen in ein loses Bündnis kleiner unabhängiger Regionen. Aber genau das sei falsch: Die Mitgliedsstaaten der Union in eine Phase der Sezession und Desintegration zu treiben sei „eine historische Absurdität“ und alles andere als sinnvoll, um in einer globalisierten Welt erfolgreich zu sein.

Über Finanzen sollte man streiten. Nicht über europäische Werte.

Selbstverständlich sei es berechtigt, dass Katalonien gegen die Finanzvorgaben aus Madrid protestiert. Selbstverständlich sei es angebracht, dass die Region mehr finanzielle Unabhängigkeit fordere. Aber als Beispiel könne sich Spanien hier am föderalen System in Deutschland orientieren, fordert Fischer: In Deutschland werden die Finanzen zwischen Bund und Ländern unterschiedlich ausgehandelt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Deutschland sich in seine Einzelteile aufteilt und zu einem losen Bündnis kleiner Regionen mutiert. Nur wegen finanzieller Streitigkeiten sollen Katalonien und Madrid nicht europäische Werte und Normen über Bord werfen.

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