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Erfolgreicher Klimaschutz geht nur ohne Kohle
“Durch einen Kohleausstieg kommt die Energiewende nicht voran.”

Das Argument in Kürze:

„Die neue Bundesregierung sollte unverzüglich einen Kohleausstieg einleiten“, fordern die Umweltberater der Bundesregierung in einem Anfang Oktober vorgelegten Gutachten. Sonst werde es kaum möglich, die Klimaziele von Paris zu erreichen und unter dem vereinbarten 2-Grad-Ziel zu bleiben. Bernhard Pötter von der „taz“ erklärt, warum.

Erst die alten, dann die neueren Kohlekraftwerke abschalten

Die Experten haben ausgerechnet, dass Deutschland für das Erreichen der Pariser Klimaziele mit der Verbrennung von Kohle nur noch insgesamt rund 2000 Millionen Tonnen CO² freisetzen darf. Zum Vergleich: Der jährliche CO²-Ausstoß liegt bei etwa 250 Millionen Tonnen. Die Experten raten, in den nächsten drei Jahren etwa 50 Blöcke an 30 Standorten stillzulegen. Neuere Kohlekraftwerke könnten dann bis 2030 noch in Betrieb bleiben und erst danach Schritt für Schritt abgeschaltet werden, weil diese im Vergleich zu den alten Anlagen deutlich weniger CO² freisetzen und rentabler sind.

Die Experten betonen, dass bisher zu wenig passiert und der Kohleausstieg nun sehr schwierig wird. Im politischen Gutachtendeutsch heißt das „extrem ambitionierter Zielkorridor“.

Warum wir diesen Beitrag empfehlen:

Die deutschen Kohlekraftwerke verursachen fast 30 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen Deutschlands.

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