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Eine Stilllegung der Kohlekraftwerke gefährdet aktuell die Stromversorgung
Eine Stilllegung der Kohlekraftwerke gefährdet aktuell die Stromversorgung

Das Argument in Kürze:

Der Fraktionsvorsitzende der FDP im hessischen Landtag, René Rock, positioniert sich klar gegen das Vorhaben der Grünen, möglichst bald aus der Kohle auszusteigen. Das gefährde die Stromversorgung der Bürger, argumentiert der energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. Denn derzeit müssten konventionelle Kraftwerke mehr als 90 Prozent der Stromversorgung sicherstellen, wenn im Herbst oder Winter sogenannte “Dunkelflauten” eintreten. Er fragt: “Sollen die Menschen in den Fabriken dann heimfahren und sich zu Hause mit Kerzen um den Tisch setzen und auf Wind warten?”

Der Kohleausstieg ist nicht gleichzeitig mit dem Atomausstieg machbar

Der FDP-Politiker argumentiert außerdem, dass der Kohleausstieg nicht funktioniere, wenn Deutschland gleichzeitig auch die Atomkraftwerke herunterfährt. Das zeigten auch die Beispiele China und Großbritannien. Dort sei zwar geplant, Kohlekraftwerke abzuschalten. Parallel dazu werde aber die Leistung der AKW ausgebaut, um die Grundsicherung zu erhalten und CO2-Emissionen einzusparen, meint der 49-Jährige. Zudem hingen an den noch aktiven Kohlekraftwerken in Deutschland tausende Arbeitsplätze, deren Verlust die Grünen mit dem vorzeitigen Kohleausstieg in Kauf nähmen.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Die Meldung der hessischen FDP ist besonders vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen interessant: René Rock äußert sich als hessischer Landespolitiker und nimmt Bezug auf aktuelle Debatten im Landtag,

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