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“Durch einen Kohleausstieg kommt die Energiewende nicht voran.”
“Durch einen Kohleausstieg kommt die Energiewende nicht voran.”

Das Argument in Kürze:

Der Chef der Bergbau-Gewerkschaft IG-BCE, Michael Vassiliadis, plädiert gegen einen schnellen Ausstieg aus der Kohle. In einem Interview mit der Zeit sagt er: “Durch einen Kohleausstieg kommt die Energiewende nicht voran.” Statt sich auf ein Ende der Braunkohle zu fokussieren, müsse Deutschland erst einmal technische Herausforderungen bei den erneuerbaren Energien lösen, zum Beispiel: Die Speicherfrage für Strom aus “Erneuerbaren”. Denn erst wenn diese Innovationsfragen gelöst seien, sei ein Ende der Braunkohle denkbar. Solange müsse die Braunkohle noch zur Überbrückung als Energiequelle zur Verfügung stehen.

Ein Ausstieg bis 2030 ist überstürzt, weil nicht finanzierbar

Noch bis 2025 beziehungsweise 2030 laufen die Genehmigungen für den Braunkohletagebau. Der ehemalige Chemielaborant Vassiliadis will auch danach weiter nach Kohle graben lassen. Denn ein Ausstieg bis dahin sei nicht bloß übereilt, sondern auch unfinanzierbar, solange Ökostrom sich nicht speichern lasse. Bis 2040 soll daher weiter Braunkohle verstromt werden. Auf eine andere Brückentechnologie wie Erdgas möchte der Gewerkschafter nicht setzen, obwohl das für das Klima besser wäre. Der Import des Gases sei sehr viel teurer, die Braunkohle in Deutschland hingegen subventionsfrei, argumentiert der Lobbyist des Kohlebergbaus.

Vassiliadis fordert,

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