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Drohende Arbeitsplatzverluste können abgefangen werden
Drohende Arbeitsplatzverluste können abgefangen werden

Das Argument in Kürze:

Entgegen der Befürchtungen der Kohle-Lobby ist das Problem der Arbeitsplatzverluste beim Kohleausstieg nicht so groß wie angenommen, fasst Elena Boeck die Auffassung des Umweltrates der Bundesregierung zusammen. Die meisten der im Kohlesektor Beschäftigen könnten noch bis zur Rente in den Betrieben arbeiten – und ein Strukturfond könne helfen, den strukturellen Wandel in den Stein- und Braunkohleregionen zu erleichtern.

Die meisten Kohlearbeiter können noch bis zur Rente im Betrieb bleiben

Gegner eines schnellen Ausstiegs aus der Kohleverstromung weisen häufig darauf hin, dass zehntausende Arbeitsplätze gefährdet sind, sollten Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden und Kohleabbauregionen stillgelegt werden. Im aktuellen Gutachten des Umweltrats, eines Experten-Gremiums, das die Bundesregierung in Umweltfragen berät, werden diese Sorgen gemindert. Boeck erklärt: „In der Braunkohlewirtschaft sind zwei Drittel der Beschäftigten momentan älter als 46 Jahre, in der Steinkohlewirtschaft sogar noch älter. 2030 – wenn es bis dahin zu einem völligen Ausstieg aus der Kohle kommt – könnte also ein Großteil bis zur Rente in den Betrieben bleiben.“

Neben der Option bis zur regulären Rente weiterhin in der Kohlewirtschaft tätig zu sein, könnten außerdem Frührentenprogramme aufgesetzt werden, die es Kohlearbeitern ermöglichen bereits mit 55 in Frührente zu gehen.

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