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Der Kohleausstieg würde tausende Menschen arbeitslos machen
Mehr Arbeit, längeres Leben und saubere Energie
(Foto: Succo | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Für den SPD-Politiker Armin Willingmann, Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt, ist ein überstürzter Kohleausstieg nicht nur töricht, sondern vor allem gefährlich. Denn: Durch einen Ausstieg aus der Kohleenergie könnten tausende Menschen arbeitslos werden. Vor allem in strukturschwachen Ländern wie Sachsen-Anhalt könne der Ausstieg deshalb zu einer sozialen Katastrophe werden, warnt Willingmann.

Die Grünen könnten dafür sorgen, dass der Kohleausstieg zu schnell durchgezogen wird

Kohlekraft, vor allem Braunkohle-Förderung, ist nach wie vor sehr wichtig für die Wirtschaft von Sachsen-Anhalt. Tausende Arbeitsplätze hängen daran. Sollten die Grünen tatsächlich an der nächsten Bundesregierung erstmals seit 2005 wieder beteiligt sein, könnten sie auf einen raschen Kohleausstieg hinarbeiten. Zwar sei auch der SPD in Sachsen-Anhalt klar, betont Willingmann, dass man nicht ewig an der Kohle festhalten könne. Aber der Ausstieg müsse richtig vorbereitet werden. Es brauche einen erfolgreichen Strukturwandel. Damit meint Willingmann, dass Braunkohle beispielsweise für andere Wirtschaftszweige wie die Chemie-Industrie in Zukunft mehr genutzt werden kann. Das würde verhindern, dass alle Arbeitsplätze in der Branche wegfallen. Willingmann will bis 2035 weiter Kohle verstromen.

Warum wir diesen Artikel empfehlen:

Das Interview mit Armin Willingmann in der Mitteldeutschen Zeitung ist ganz besonders lesenswert,

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