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Wie lässt sich das Konservative neurologisch erklären?
Wie lässt sich das Konservative neurologisch erklären?
(Foto: johnhain | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Amerikanische Wissenschaftler von der Universität von Nebraska kommen zu dem Schluss: Unsere politischen Grundhaltungen sind emotional begründet – zumindest teilweise. In einer Studie hatten  US-Wissenschaftler bei 200 teils liberal, teils konservativ eingestellten Frauen und Männern untersucht, inwieweit die politische Einstellung mit bestimmten Emotionen korreliert. Das Ergebnis: Konservative sind angsterfüllter, Liberale betonten das Positive und Schöne mehr.

Liberale sehen Schönes, Konservative das Bedrohliche

Die Versuchsanordnung der US-Forscher war einfach: Den Probanden wurden Bilder gezeigt, die starke emotionale Reaktionen hervorrufen: solche von glücklichen Kindern oder süßen Kaninchen,  oder unangenehme Bilder von einer offenen Wunde mit Maden oder einer Spinne auf einem Gesicht.

Die Wissenschaftler erfassten die emotionalen Reaktionen über Elektroden auf der Haut und über die Augenbewegungen.

Das verblüffende ist, dass Konservative bei den Ekelbildern nicht etwa schnell wegschauten. Vielmehr blieb ihr Blick viel länger darauf haften als auf den schönen Bildern. Bei den Liberalen war es umgekehrt, die verweilten länger bei den angenehmen Bildern.

Ergänzt wurde der Test mit Bildern von konservativen und liberalen Politikern, was die zuvor gewonnenen Erkenntnisse bestätigte. Das Ergebnis der Studie: Konservativ eingestellte Menschen beschäftigen sich mit emotionalen Bedrohungen,

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