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„Konservative Politik ist zutiefst menschenfreundlich“
„Konservative Politik ist zutiefst menschenfreundlich“
(Foto: Schuhplattler Kids | Flickr | Public Domain Mark 1.0 )

Das Argument in Kürze:

Der deutsche Historiker Andreas Rödder ist langjähriges Mitglied der CDU. Im Interview mit dem von der CSU herausgegebenen Bayernkurier erläutert er, warum eine konservative Politik der Mitte noch nie so wichtig war wie jetzt. Konservativ ist aus seiner Sicht eben nicht das kopflose, starre Festhalten an verkrusteten Traditionen. Im Gegenteil: Konservativ, das sei eine zutiefst menschenfreundliche Position, die aus Verständnis für menschliche Fehltritte heraus nicht jeden Fortschritt vorbehaltslos bejahe, Wandel aber befürworte, wenn er sinnvoll sei. Gerade in Zeiten von Rechtspopulismus sei die Debatte, wie eine zeitgemäße konservative Politik auszusehen habe, immer dringender.

Konservativ ist nicht reaktionär

Man müsse unterscheiden, sagt Rödder. Konservative seien weder Traditionalisten noch Reaktionäre. Traditionalisten wollen, so Rödder, dass sich nichts ändert – komme was wolle. Reaktionäre seien noch extremer. Reaktionäre wollten vergangene Zustände wiederherstellen. Konservative dagegen seien durchaus für Fortschritt. Aber eben für behutsamen Fortschritt, für menschenfreundlichen Fortschritt. Rödder wörtlich: „Der Konservative weiß, dass der Wandel unumgänglich ist, und daher will er ihn so gestalten, dass er für die Menschen erträglich ist. Wenn konservative Politik bedeutet, den Wandel menschenwürdig zu gestalten, dann ist Konservatismus eine zutiefst menschenfreundliche Politik.“

Politik für Familien und den Schutz demokratischer Grundwerte

Wenn es nach Rödder geht,

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