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Konservative Politik tritt Menschenrechte mit Füßen
Konservative Politik tritt Menschenrechte mit Füßen
(Foto: Ggia | Wikimedia Commons | CC BY-SA 4.0 )

Das Argument in Kürze:

Die freie Journalistin Margarete Stokowski kritisiert die Wortwahl des Zehn-Punkte-Plans der CSU scharf. Dass konservative Politik sexy sein solle, ist ihrer Meinung nach entweder plump, pervers oder peinlich. Oder alles auf einmal. Denn was solle daran anziehend sein, dass Menschen lieber unter sich bleiben wollen, als Menschen zu helfen, die vor Gewalt und Vertreibung fliehen?

Wortwahl der CSU ist plump, pervers oder peinlich, oder alles zusammen

Stokowski hat jahrelang eine feministische Kolumne geschrieben und ist progressiv eingestellt. Das merkt man als Leser, wenn man ihren Debattenbeitrag bei Spiegel Online liest. Sie empfindet es als plump, wenn die CSU davon spricht, dass das Konservative gerade sexy ist, aber angesagt meint. Sich solcher Begrifflichkeiten zu bedienen, um nach außen hin jünger und hipper zu wirken, sei, wie wenn ein 70-Jähriger sich auf der Dating-App „Tinder“ räkelt. Einfach unpassend.

Peinlich werde es allerdings, wenn die CSU das Wort sexy ernsthaft benutzt hat, um zu suggerieren, dass immer mehr Leute die Union gerade deshalb wählen würden, weil Konservativ-Sein wieder „in“ ist. Denn, im Gegenteil, die Union habe bei der Bundestagswahl 65 Sitze verloren. Stokowski übergeht damit,

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