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Konservativ sein heißt: Haltung für das Bewährte zeigen
Konservativ sein heißt: Haltung für das Bewährte zeigen

Das Argument in Kürze:

Was es bedeutet, konservativ zu sein, gilt für CDU-Generalsekretär Peter Tauber unabhängig vom Zeitgeist: Wer konservativ ist, hat eine Haltung und gibt die nicht auf, nur weil ein anderer gesellschaftlicher Wind weht. Urtypisch konservativ umfasst für ihn im Kleinen die Tugend, Regeln zu akzeptieren, rücksichtsvoll und respektvoll zu sein. Im Großen denkt er an Helmuth James Graf von Moltke. Moltke befähigte seine konservative Weltsicht zum Widerstand gegen Hitler, zu Verantwortung für sich selbst, für andere und für das Vaterland.

Haltung führt nicht zu politischem Programm, aber zu einem Selbstverständnis

Bloß weil man konservativ sei, folge daraus nicht gleich ein politisches Programm mit konkreten Forderungen, sondern eher eine Haltung. Sie ruht für Tauber auf dem Prinzip „das, was gut ist, was sich bewährt hat, soll in die Zukunft getragen werden.“ Für die politische Tagespolitik bedeutet das zum Beispiel für Tauber die Notwendigkeit einer Leitkultur, eines deutschen Leitbildes, das die CDU 2007 in ihr Grundsatzprogramm aufgenommen hat. „Vor 15 Jahren wurden Christdemokraten für das Bekenntnis zur Leitkultur noch beschimpft. Heute ist auch bei Sozialdemokraten und Grünen völlig unstrittig, dass wir etwas Verbindliches und Verbindendes brauchen, damit das Zusammenleben gelingt“,

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