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Konservativ ist die Einstellung einer elitären Minderheit
Konservativ ist die Einstellung einer elitären Minderheit
(Foto: StockSnap | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der „taz“-Kommentator Ambros Waibel kritisiert die Werte neokonservativer Politiker und derer Anhänger. Neokonservative entstammten  einer kleinen, weißhäutigen und privilegierten Minderheit, die wolle, dass die einen immer mehr arbeiten müssen als die anderen. Eine Politik, die die Reichen reicher und die Armen ärmer mache. Neokonservatismus sei eine elitäre Ideologie. Es sei die Verteidigung von Werten einer kleinen Minderheit, die bestehende Ungerechtigkeiten unbedingt bewahren wollten.

Neokonservative  vertreten antisoziale Werte

Ambros Waibel erkennt an, dass konservative Werte grundsätzlich positiv und wichtig sind. Es gebe eine „Würde des Konservativen“ und die schätze er als Journalist durchaus. Sie bestehe darin, dass man die zentrale Wichtigkeit menschlichen Scheiterns anerkenne, dass man deshalb fortschrittskritisch sei und dass man Schmerz und Fehlern im eigenen Denken einen großen Platz einräume.

Den Politikern und der Gesellschaftsschicht, die heutzutage das Neokonservative in Deutschland vertreten, seien diese Werte allerdings alles andere als wichtig: „Wenn sie von Werten sprechen, dann meinen sie immer die anderen, die gefälligst weiter zu beten, zu betteln und zu verzichten hätten“, schreibt Waibel. Die Konservativen wollten sich bewusst abgrenzen von einer globalen, sozialen und ökologischen Weltsicht. Die Neokonservativen stünden deshalb letztlich für eine antisoziale Weltsicht,

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