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Konservativ heißt Stillstand. Und politischer Stillstand ist gefährlich.
Konservativ heißt Stillstand. Und politischer Stillstand ist gefährlich.
(Foto: m_n_r | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Julia Beil, deutsche Nachwuchsjournalistin bei Welt und Noizz, kann nur den Kopf schütteln: „Liebe CSU – du bist nicht sexy. So gar nicht“, schreibt sie in ihrem Kommentar zum neuen Zehn-Punkte-Plan der Christsozialen. Die CSU versuche mit allen Mitteln eine Politik des Stillstandes zu verteidigen und das als bürgernah zu verkaufen. Konservative Politik – das bedeute Diskriminierung anderer Kulturen. Konservative Politik – das bedeute, dass Völkerrecht mit Füßen zu treten. Konservative Politik – das bedeute die Blockade einer offeneren Gesellschaft.

Die Angst wird von den Rechtskonservativen selbst geschürt

Beil ist vor allem über drei Punkte erzürnt:

Die CSU fordere ein Bekenntnis zur „Leitkultur“. Dabei sei völlig unklar, was denn dazu eigentlich gehören soll. In Wahrheit gehe es darum, andere Kulturen zu unterdrücken und das mit dem Etikett „Leitkultur“ und Phrasen wie „Liebe zur Heimat“ zu legitimieren. Beide Parteien im rechts-konservativen Lager – die CSU und die AfD – verkauften ihre Parteiprogramme als Schutz vor einer Gefahr, die aber gar nicht existiere. CSU und AfD schürten mit ihren Wahlplakaten Angst vor Migranten, nur um sich dann selbst als einzig möglichen Schutz vor einer Überfremdung zu präsentieren.
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