Die Zollunion mit der Türkei sollte vertieft werden
Die Zollunion mit der Türkei sollte vertieft werden

Das Argument in Kürze:

Seit Martin Schulz im TV-Duell vor der Bundestagswahl überraschend verkündet hat, dass er als Bundeskanzler sich dafür einsetzen würde die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufgrund der zunehmenden Drohgebärden und des autokratischen Verhaltens Erdogans sofort zu stoppen, ist eine neue Debatte darüber entbrannt, ob die Türkei weiterhin die Aussicht haben solle, in der EU einen Platz zu bekommen oder nicht. Die Türkeiexperten Kemal Kirisci und Onur Bülbül sehen zwar gerade mit Blick auf die aktuelle Lage keinen direkten Weg der Türkei in die EU, sie schlagen allerdings einen Mittelweg vor: Anstatt die EU-Beitrittsverhandlungen ganz auf Eis zu legen und Erdogans Macht damit nur zu stärken, müsste man Ankara weiterhin eine Hand reichen, um politische Veränderungen in Richtung mehr Demokratie erwirken zu können. Die Lösung: die Vertiefung der seit 1995 bestehenden, aber eingeschränkten Zollunion zwischen der EU und der Türkei.

Beitritt in die Zollunion hat der Türkei in der Vergangenheit enorm geholfen

Die Türkei ist seit 1995, also acht Jahre nachdem sie 1987 offiziell ihre Bewerbung um die EU-Mitgliedschaft eingereicht hatte, die damaligen Staats- und Regierungschefs der EU die Türkei aber vorerst vertröstet hatten,

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