Die EU muss direkt mit der türkischen Zivilgesellschaft kooperieren
Die EU muss direkt mit der türkischen Zivilgesellschaft kooperieren

Das Argument in Kürze:

Michael Werz ist ein deutscher Politikwissenschaftler, der viel in amerikanischen Journalen veröffentlicht und für den amerikanischen Think Tank „Center for American Progress“ arbeitet. In dieser langen Analyse der EU-Türkei Beziehungen macht er klare Lösungsvorschläge: Die EU müsse wieder stärker mit der türkischen Zivilgesellschaft kooperieren. Das sei der einzige Weg. Die EU dürfe die türkische Zivilgesellschaft nicht aufgeben.

Die politischen Gräben sind tief  

Werz lässt sich Zeit in seiner Analyse. Er rollt die Geschichte der EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei im Detail auf, erklärt wie und warum die Ressentiments der beiden politischen Akteure gegeneinander so gewaltig zugenommen haben und der Rückhalt der Bevölkerung in der EU und in der Türkei auf ein Rekordtief gesunken ist. In Zeiten von Rechtspopulismus punkten viele europäische Politiker damit, dass sie betonen, wie groß die kulturellen Unterschiede zur Türkei seien und im Gegenzug sichert sich Erdogan Stimmen bei einer konservativen Wählerschaft, in dem er seine Rhetorik gegen die säkularen Werte des Westens weiter zuspitzt. Gleichzeitig finde sich die EU in einer schwierigen Phase und sei nach dem Brexit interessiert daran den internen Zusammenhalt zu stärken, was auch bedeute, dass sie sich stärker nach außen hin abgrenze.

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