Die EU ist auf das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei angewiesen
Die EU ist auf das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei angewiesen

Das Argument in Kürze: Der Schweizer Journalist Peter Rasonyi leitet das Auslandsressort der Neuen Zürcher Zeitung. Abkommen zwischen Staaten, die ein ambivalentes diplomatisches Verhältnis zueinander haben, zu beobachten und zu beurteilen, ist sein täglich Brot. So ist es auch mit dem Flüchtlingspakt zwischen der Türkei und der EU, der im März vergangenen Jahres in Kraft getreten ist. Rasonyi ist gegen einen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen, um die eh schon angespannten diplomatischen Beziehungen nicht noch weiter zu strapazieren und damit Gefahr zu laufen, dass das Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei von den Türken aufgekündigt werden könnte. Denn sowohl EU als auch die Türkei profitieren von dem Abkommen.

Das Flüchtlingsabkommen ist eine Win-win-Situation für beide Partner Für Rasonyi ist klar: Es gebe einen Grund, warum das Flüchtlingsabkommen trotz vermehrter Drohgebärden aus Ankara bisher nicht von einem der beiden Partner aufgekündigt wurde. Und dieser Grund sei, dass das Abkommen funktioniere, dass es lebendig sei und beiden Partnern wichtige Vorteile bringe. Der Flüchtlingspakt sei eine Win-Win- Situation für die Türkei und für die EU, und der Deal dürfe auf keinen Fall durch einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen vonseiten der EU aufgekündigt werden.

Die Türkei profitiere von den Hilfsgeldern der EU,
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