Die EU braucht die geopolitische Stärke der Türkei
Die EU braucht die geopolitische Stärke der Türkei

Das Argument in Kürze:

Die finnische Geschichtswissenschaftlerin und Expertin für Südosteuropa Rinna Kullaa hält ein Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei für keine gute Idee. Denn die Türkei ist enorm wichtig, um mit den größten geopolitischen Problemen unserer Zeit fertig zu werden: sei es als Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Syrien, bei der Stabilisierung der Außengrenzen der EU oder als ernstzunehmender Gesprächspartner Russlands, den man auf seiner Seite und nicht als Gegenspieler wissen möchte.

Die frühere Freundschaft mit der Türkei kann schnell ins Gegenteil umschlagen

Sollte die Türkei ihre eigenen Interessen vollständig in den Vordergrund stellen und nicht mehr auf eine zukünftige EU-Mitgliedschaft hoffen können, werde es für die EU noch schwerer die größer werdenden Probleme selbst in den Griff zu bekommen. „Die EU kann es sich nicht leisten, die Türkei als einen der geopolitisch wichtigsten Partnerstaaten als Feind zu haben – Ankara kann ohne weiteres alle drei der geopolitisch vertrackten Situation, in der sich die EU befindet, verschlimmern“, argumentiert Kullaa. Im Gegensatz zu einer weiteren europäischen Integration des Balkans zum Beispiel hege Ankara eigene kommerzielle Interessen – und in Bezug auf die Bürgerkriege in Syrien und in Libyen werde ein Aus der EU-Beitrittsverhandlungen dazu führen,

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