Die Allianzen zwischen dem Balkan, der Türkei und Russland könnten gefährlich für die EU werden
Die Allianzen zwischen dem Balkan, der Türkei und Russland könnten gefährlich für die EU werden

Das Argument in Kürze:

Frederic William Engdahl, der sich als Berater für globale Öl- und Energiewirtschaft  bezeichnet, warnt vor einem wachsenden energiepolitischen Einfluss der Türkei auf dem Balkan. Dies könnte zu einer Bruchlinie zwischen den Ländern Kerneuropas und der des Balkans führen. Politischer Profiteur wäre neben der Türkei vor allem Russland. Davor solle die EU sich hüten.

Russisches Gas für den Balkan –  die Pipeline führt über die Türkei

„Turkish Stream“: So heißt die geplante Erdgas-Pipeline, die von Russland durch das Schwarze Meer und türkisches Territorium bis nach Bulgarien verlaufen wird. Und Bulgarien will bald einen Liefervertrag mit Russland unterzeichnen; Serbien, enger Partner Russlands auf dem Balkan, könnte davon profitieren. Und Ungarn sei ebenso an russischem Gas interessiert. Neue Interessen, neue Allianzen also.

Zwar sind es nur 180 Kilometer, auf denen die Pipeline durch die Türkei verläuft, doch trotzdem machten diese 180 Kilometer die Türkei zum strategisch wichtigen Energieknotenpunkt.

Und die russische Regierung tue noch mehr, um den Balkan zu locken. Es gehe nicht nur ums Gas. Sondern eben auch um Kernkraft-Technologie. Es gebe erste Abkommen mit verschiedenen Balkanstaaten – und natürlich auch mit der Türkei.

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