Das Flüchtlingsabkommen ist kein Grund die Verhandlungen weiterlaufen zu lassen, denn es funktioniert nicht
Das Flüchtlingsabkommen ist kein Grund die Verhandlungen weiterlaufen zu lassen, denn es funktioniert nicht

Das Argument in Kürze:

Nick Squires schreibt als Italien-Korrespondent der britischen Zeitung Telegraph und sitzt in Rom. Für Recherchen ist er aber auch viel in Griechenland, Süditalien und dem Balkan unterwegs. Nick Squires ist sich in einer Sache ganz sicher: Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ist eine Farce. Es funktioniert nicht. Wenn überhaupt verschlimmert es die humanitäre Situation, es belastet die europäischen Staaten und lässt Menschen im Ungewissen über ihre Zukunft. Aus Deutschland hört man oft das Argument, man müsse die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei weiter aufrechterhalten, sonst gefährde man das wichtige Flüchtlingsabkommen mit der Türkei. Wenn man den Worten von Squires trauen kann, ist dieses Argument hinfällig – und das Flüchtlingsabkommen kein Grund, um mit der Türkei weiter über ihren EU-Beitritt zu verhandeln.

Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei hat die humanitäre Situation rapide verschlechtert   

Bis jetzt sind nur wenige tausend Flüchtlinge durch das Abkommen umgesiedelt worden. Auf der anderen Seite fordere dieses Abkommen einen gewaltigen humanitären Preis: Die Balkan-Route und Südgriechenland seien überlastet mit Flüchtlingen, denen ein ungewisses Schicksal bevorsteht. Familien, die nicht wissen, wie lange sie warten müssen, die nicht wissen, wohin und wann sie umgesiedelt werden.

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