Macrons Visionen kommen genau zur richtigen Zeit
Macrons Visionen kommen genau zur richtigen Zeit
(Foto: Alessio Damato | Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0 )

Das Argument in Kürze:

In einer Zeit von aufkeimendem Europaskeptizismus und Nationalismen sieht die Redaktion des links-liberalen britischen Blattes The Guardian die Rede vom französischen Präsidenten zwei Tage nach der Bundestagswahl als motivierend und ambitioniert. Macrons Rede hat das Zeug dazu Menschen wieder für die Europäische Union zu begeistern. Auch wenn die Pläne des jungen Präsidenten von Kritikern auch leicht als Wunschdenken abgestempelt werden könnten.

Den europäischen Geist wecken zu wollen, ist „löblich“

Die Redaktion des kritischen Blatts aus London interpretiert die Rede des jungen Präsidenten als „willkommene, vorwärts gerichtete Rede für den Kontinent“, die in einer Zeit der immer stärker werdenden Legitimationskrise nach dem Brexit zum rechten Zeitpunkt komme: „Diese Rede war der Versuch einen europäischen Geist wieder wachzurütteln,  der damals von den Gründungsvätern der Union  nach den Zerstörungen der Weltkriege geschaffen worden ist.“ Dabei gehe es der Redaktion, die sich mit diesem Editorial geschlossen hinter diese Position stellt, nicht darum, dass viele der Vorschläge Macrons  mit großer Sicherheit (vorerst) nicht umgesetzt und auf seiner Wunschliste stehen bleiben werden. Im Gegenteil: Sie wollen ein Zeichen setzen, „Speeches do matter“, schreiben sie – Reden spielen eine wichtige Rolle. Insbesondere dann,

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