Macron will ein Europa der Konzerne und des Militärs
Macron will ein Europa der Konzerne und des Militärs
(Foto: Max Pixel | Max Pixel | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der freie Journalist und Nachdenkseiten-Blogger Jens Berger schreibt eine vernichtende Rezension zu Emmanuel Macrons Rede. Macrons „Visionen“ seien fehlgeleiteter, blinder Aktionismus. Statt echter Solidarität und Verantwortungsgefühl verstecke der französische Präsident profane neoliberale Kürzungspolitik mit der martialischen Forderung für mehr Militär und Grenzschutz hinter großen, schön klingenden Worten. Macrons Visionen seien nicht der Auftakt eines großen europäischen Projektes. Sie seien die Beerdigung dessen.

Macron ist ein Meister der PR

Jens Berger weist in seinem Artikel auf die blinden Flecken in Macrons Rede hin, die Dinge, die unerwähnt bleiben. „Von Chancengleichheit, Solidarität und einem gemeinsamen sozialen Netz ist in seiner „Weltregierungserklärung“ beispielsweise gar nicht erst die Rede“, beschwert sich Berger. Macrons Vision sei in aller erster Linie ein weiterer Baustein für ein Europa der Konzerne und Eliten. Und Macron mache das sehr geschickt. Er benutze den europäischen Gedanken und die große Rhetorik, um Kürzungspolitik im eigenen Land umsetzen zu können. Bis zum Jahr 2024 sollten beispielsweise die Märkte von Deutschland und Frankreich laut Macron komplett integriert werden. Das bedeute de facto, dass die deutschen Agenda-Gesetze (z.B. Hartz-IV) auch in Frankreich durchgesetzt werden müssten. Und zwar ohne,

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