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Steigende Arbeitsproduktivität schlägt den demografischen Wandel
Steigende Arbeitsproduktivität schlägt den demografischen Wandel
(Foto: Alexas_Fotos | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Der Gewerkschafter und Publizist Patrick Schreiner aus Bielefeld argumentiert, dass die Sorge vor einem zukünftigen Finanzierungsengpass bei der Altersvorsorge unberechtigt ist. Da die Arbeitsproduktivität kontinuierlich ansteigt, sei auch in Zukunft die Rente sicher und das Renteneintrittsalter müsse nicht noch weiter nach oben geschraubt werden.

Steigende Arbeitsproduktivität als Quelle des Wohlstands

Die Logik von Schreiners Argument, dass Produktivitätssteigerungen die Rente absichern werden, ist die Folgende: Wenn die Arbeitnehmer aufgrund besserer Technologien, guter Bildung und effektiverer Organisationsweise mehr und/oder bessere Produkte in gleicher Zeit produzieren können, sich also die Leistung der Produktion verbessert, steigen dadurch potentiell die Gewinne und Investitionen von Unternehmen, was einen langfristig positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum hat. Die Folge: Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf steigt über den Zeitverlauf bei sukzessiver Produktivitätssteigerung stetig an. So sehr, dass durch diesen Anstieg auch die Rentenzahlungen der Rentner gedeckt werden könnten. Auch und gerade, wenn das Renteneintrittsalter nicht von 67 Jahren noch weiter angehoben wird.

Schreiner zitiert in seinem Text dafür eine Beispielrechnung von ver.di, der zweitgrößten Gewerkschaft in Deutschland. Demzufolge würde ein stetiges jährliches Wachstum der Arbeitsproduktivität von 1,4 Prozent (dem durchschnittlichen Wachstum seit 1991) bis 2060 einen realen Einkommenszuwachs von fast 70 Prozent zur Folge haben,

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