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Deutschland ist von Altersarmut bedroht
Deutschland ist von Altersarmut bedroht
(Foto: Anaterate | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Die Bertelsmann Stiftung zeigt in dieser sehr aktuellen Studie vom Juni 2017, warum Deutschland ein Land der Altersarmut werden könnte, wenn sich politisch nichts ändert. Die Arbeitswelt wandelt sich – mehr und mehr Deutsche haben befristete Verträge, arbeiten Mini-Jobs oder verrichten Zeitarbeit. Unser aktuelles Rentensystem sei auf diesen gesellschaftlichen Wandel aber zu schlecht vorbereitet. Wenn sich nichts ändert werden wir massenhafte Altersarmut erleiden.

Jeder Fünfte Rentner könnte bald von Altersarmut bedroht sein

Die Grenze für Altersarmut liegt bei einem Netto-Einkommen von 958 Euro monatlich. In der aktuellen Studie rechnet die Bertelsmann Stiftung vor, dass bis 2036  das Altersarmutsrisiko auf 20 Prozent steigen könnte. Damit wäre jeder fünfte Neurentner von Armut bedroht. Das liegt zum Teil daran, dass die Belastungen für das Rentensystem deutlich höher werden, wenn in den nächsten Jahren die Generation der sogenannten „Babyboomer“, der geburtenstarken Jahrgänge, der 1950er und 1960er, in Rente gehen wird. Und zum Teil auch daran, dass sich viele Erwerbstätige heutzutage mit befristeten Verträgen, Mini-Jobs und Zeitarbeit durchschlagen müssen. Die bestehenden Reformen, die die Politik vorschlägt, würden dieses Problem nicht tiefgreifend genug lösen, so das Fazit der Bertelsmann Stiftung.

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