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Altersarmut wird im Wahlkampf dramatisiert
Altersarmut wird im Wahlkampf dramatisiert

Das Argument in Kürze:

Die Rente wird auch in Zukunft sicher sein und die Problematik der Altersarmut wird im Wahlkampf unnötig dramatisiert, schreibt Jens Spahn, der Parlamentarische Staatssekretär der CDU im Tagesspiegel. Die Rentensituation sei deutlich besser als angenommen: Die deutschen Rentner haben höhere Renten als jede Rentnergeneration zuvor – und auch die Zukunft der Rentenentwicklung sei wegen der vorrausschauenden Politik der Bundesregierung stabil. Vorschläge, das Rentenniveau verbindlich auf 50 Prozent festzusetzen, wie viele Linke und Gewerkschaften fordern, oder die Rente mit 63, die SPD-Wirtschaftsministerin Nahles durchgesetzt hatte, hält er hingegen für Klientelpolitik.

Kinderarmut ist ein größeres Problem als Altersarmut

Spahn versucht anhand dreier Zahlen die Befürchtungen vor Altersarmut vom Tisch zu wischen: Nur 3 Prozent der Über-65-Jährigen seien demnach derzeit auf Grundsicherung angewiesen. Alleinerziehende und Kinder träfe es dabei viel härter: 16 Prozent aller Kinder in Deutschland und über 30 Prozent aller Alleinerziehenden sind von Armut betroffen. Die ganze Zeit über Altersarmut zu sprechen, ist für Spahn deshalb fehlplatziert. Man müsse vielmehr über das Problem von Kinderarmut sprechen als die Lage der Alten in der Gesellschaft zu dramatisieren.

Zudem habe die Bundesregierung vor zehn Jahren wichtige Schritte eingeleitet,

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