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Kiir ist verantworlich für den Krieg im Südsudan und fehlerhafte Politik
Kiir ist verantworlich für den Krieg im Südsudan und fehlerhafte Politik
(Foto: Steve Evans | Wikipedia Commons | CC BY 2.0 )

Der simbabwische Blogger Benny Gudo hält den Krieg im Südsudan für ein Produkt des amtierenden Präsidenten Salva Kiir. Die internationale Gemeinschaft müsse alles tun, um dem Leiden im Südsudan ein Ende zu bereiten und endlich Frieden zu schaffen. Das bedeute dann auch, wenn Kiir als Hauptgrund für den andauernden Krieg ausfindig gemacht würde, müsse man seine Absetzung durchsetzen. Aus Gudos Sicht ist das ganz klar der Fall: Drei seiner Entscheidungen stünden beispielhaft dafür, warum seine staatsmännischen Fähigkeiten zum Leid der südsudanesischen Bevölkerung beitragen.

Südsudan leidet unter den unbeholfenen Praktiken von Staatspräsident Kiir

Gudo kritisiert den Vorschlag der Initiative für den Nationalen Dialog von Präsident Kiir. Man könne ihm einfach nicht vertrauen, dass er es ernst meint. Ein Beispiel dafür sei der erneute Ausbruch von Gewalt im Juli 2016 in der Hauptstadt Juba. Neutralere Gruppen wie die African Union oder die United Nations sollten diese Aufgabe übernehmen, einen Raum für Dialog zu schaffen, ansonsten sei der Nationale Dialog nur ein Luftschloss. Ein zweites Beispiel ist die Entlassung des mächtigen Staabschefs der Armee General Paul Malong Awan. Sie werde nicht zu mehr Frieden beitragen, da Malong nicht der einzige Hinderungsgrund für Frieden war, sondern das Problem in der Struktur der Armee selbst liegt.
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