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Die Auswege aus dem Konflikt sind düster
Die Auswege aus dem Konflikt sind düster
(Foto: Steve Evans | Wikipedia Commons | CC BY 2.0 )

Das Argument in Kürze:

Obi Anyadike recherchiert und schreibt schon seit zwei Jahrzehnten über humanitäre Notlagen in Afrika für den Nachrichtendienst IRIN. Sein Fazit zum Fall Südsudan: Diplomatische Lösungen sind kaum noch möglich. Und alle militärischen Optionen werden dafür sorgen, dass die humanitäre Lage sich weiter zuspitzt. Trotz dieser düsteren Prognose zeigt Anyadike einige der im Raum stehenden Lösungen auf.

Die Lösungsoptionen

Option 1: Man bringt Präsident Kiir und seinen Gegner Machar dazu das Land zu verlassen und kann von vorne beginnen mit dem Aufbau des Landes. Das wäre laut dem Journalisten Anyadike die beste Option. Da sowohl Kiir als auch Machar aber nicht sonderlich gewillt scheinen ihre Machtansprüche aufzugeben, schätzt er diese Option als so gut wie unmöglich ein. Option 2: Staatenbündnisse außerhalb Südsudans könnten Truppen entsenden, um zumindest die humanitäre Lage zu entschärfen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1: Mehr Schutztrupps der UN. Die waren in der Vergangenheit aber extrem ineffektiv und haben sich im Land unbeliebt gemacht. Möglichkeit 2: Intervention aus Nachbarländern. Die IGAD-Staaten möchten eventuell Truppen entsenden ( der Redaktion: Die IGAD ist ein nordafrikanisches Staatenbündnis,
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