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Die Bevorzugung bei der Arztterminvergabe von privat Versicherten muss enden
Die Bevorzugung bei der Arztterminvergabe von privat Versicherten muss enden

Das Argument in Kürze:

In Niedersachsen müssen Kassenpatienten im Schnitt 24 Tage länger auf einen Facharzttermin warten als privat Versicherte. Das hat die ehemalige Bundestagsabgeordnete aus Göttingen, Viola von Cramon-Taubadel, in einer Studie bereits vor vier Jahren herausgefunden. Die von den GRÜNEN geforderte Bürgerversicherung will dieser Ungleichheit bundesweit ein Ende bereiten: mit der Einführung einer Bürgerversicherung und einer gemeinsamen Honorarordnung für Ärzte – für gleiche Leistung wird es dann das gleiche Honorar geben, egal welcher Versicherer das Honorar zahlt. Die SPD und Die Linke setzen sich ebenfalls für diese Forderung ein.

Ungleichheit bei Wartezeiten

In den acht untersuchten Gebieten in Niedersachsen kommen Privatpatienten 24 Tage und damit fast einen Monat schneller als Kassenpatienten an einen Facharzttermin. In Lüneburg dauert die Wartezeit mit 41 Tagen im Schnitt am längsten, in Osterode müsse man „nur“ 15 Tage warten. Bei 30% der kontaktierten Praxen mache es keinen Unterschied, ob man privat oder gesetzlich versichert sei. In vielen der Fälle, in denen die Krankenversicherungsform sehr wohl einen Unterschied machte, mussten der Studie zufolge Kassenpatienten mehr als 100 Tagen länger auf einen Termin warten. Besonders problematisch sei die Situation für Kassenpatienten insbesondere bei Hautärzten.

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