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CDU und SPD lehnen die Bürgerversicherung der Linkspartei im Bundestag ab
CDU und SPD lehnen die Bürgerversicherung der Linkspartei im Bundestag ab

Die Perspektive in Kürze:

Am 21. Juni diesen Jahres hatte der Ausschuss für Gesundheitsfragen den Reformvorschlag des Krankenkassensystems von der Linkspartei auf der Agenda. Abgeordnete aller Parteien und Experten diskutierten kontrovers über das Konzept. Eine Woche später lehnten CDU und SPD den Vorschlag schließlich im Plenum des Bundestages ab. Der Vorschlag der Linken zur Einführung einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung ist damit vorerst gescheitert. Die Zusammenfassung der Anhörung von Claus-Peter Kosfeld auf Bundestag.de stellt die aktuell wichtigsten Argumente in der Debatte über eine „Krankenkasse für alle“ sehr komprimiert und übersichtlich zusammen.

Die Experten sind gespaltener Meinung

Die in den Ausschuss geladenen Experten sind unterschiedlicher Meinung, ob die Bürgerversicherung nach dem konkreten Ausgestaltungsvorschlag der Linkspartei vorteilhaft ist oder nicht.

Gesundheitsökonomen wie Stefan Greß von der Hochschule Fulda zum Beispiel loben die Idee einer Bürgerversicherung, weil sie schwerwiegende Defizite in unserem jetzigen dualen System sehen. Durch eine Bürgerversicherung gäbe es keine unterschiedlichen Versichertengruppen mehr, die unterschiedlich behandelt würden, sondern einheitliche Rahmenbedingungen durch die fairer Wettbewerb unter den Krankenkassenanbietern möglich wird. Außerdem würden einer Studie zufolge die Beiträge für alle Versicherten um 3,9 Prozent sinken,

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