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Bürgerversicherung senkt Krankenkassenbeiträge erheblich
Bürgerversicherung senkt Krankenkassenbeiträge erheblich

Das Argument in Kürze:

Vielleicht ist die Höhe der Beitragssätze das wichtigste Kriterium neben der Qualität der Gesundheitsversorgung für die Bewertung von Krankenversicherungen. Denn jeder Prozentpunkt mehr oder weniger, entscheidet über die Höhe der Sozialabgaben und damit auch die des Netto-Einkommens. Zwei Gutachten zufolge – das eine von den Grünen, das andere von der Linkspartei in Auftrag gegeben – führen die Modelle der Bürgerversicherung zu einer erheblichen Senkung der Beiträgssätze der gesetzlichen Krankenversicherung und zu einer gerechteren Lastenverteilung in der Bevölkerung. Ein Beitrag der Bundeszentrale für Politische Bildung fasst die Zahlen zusammen.

Niedrigere Krankenkassenbeiträge mit Bürgerversicherung

Sowohl das Modell der Grünen als auch das Modell der Linkspartei verspricht deutlich niedrigere Krankenkassensätze: So würden beim Grundmodell der Grünen die Krankenkassenbeiträge von 14,8 Prozent des Bruttoeinkommens (zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung im Jahr 2010) um 1,6 Prozentpunkte fallen. Wenn man die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der Rentenversicherung anhebt, würden die Beiträge nochmals um 0,8 Prozentpunkte sinken und bei vollständiger Abschaffung um weitere 1,3 Prozentpunkte bis auf 11,9 Prozent herabsinken. Beim Modell der Linkspartei dürften dem wissenschaftlichen Gutachten zufolge die Effekte sogar noch stärker ausfallen und könnte eine Beitragssatzkürzung von vier bis fünf Prozentpunkten nach sich ziehen,

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