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Wir brauchen einen soliden Haushalt, damit es mehr Privatinvestitionen gibt
Wir brauchen einen soliden Haushalt, damit es mehr Privatinvestitionen gibt
(Foto: stevepb | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble verteidigt im Deutschlandfunk-Interview mit Journalist Theo Geers seine Politik der „Schwarzen Null“. Sein Argument: Das Hauptproblem in Deutschland sind fehlende Privatinvestitionen. Unternehmen und nicht die öffentliche Hand müssen mehr in Deutschland investieren.Dafür muss die Finanzpolitik solide sein – und genau das ist so dank der CDU – so Schäuble Deutschland spart sich also nicht kaputt, sondern ist seit den vergangenen Jahren auf einem sehr guten Weg.

Der wirtschaftliche Erfolg in Deutschland zeigt, dass die Sparpolitik richtig ist

Schäuble sieht sich im Recht: Wenn die Sparpolitik so falsch wäre, wie die Opposition behauptet, dann würde Deutschland nicht so gut dastehen – wirtschaftlich betrachtet. Und Deutschland steht wirtschaftlich betrachtet gerade im Europäischen Vergleich sehr gut da. Ein Grund dafür ist, dass Deutschland wegen seiner geringen Verschuldung auch international betrachtet einen hervorragenden Ruf genießt. Und dieser gute Ruf ist essentiell, um attraktiv für Firmen aus der freien Wirtschaft und für Privatinvestoren zu bleiben. Deshalb hat Schäuble ein Problem damit, wenn nun der Ruf laut wird nach mehr Umverteilung. Aus seiner Sicht wäre größere Umverteilung brandgefährlich, denn es würde die Stimmung für Privatinvestoren vergiften: „Wenn Sie nun Umverteilungsdebatten führen,

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