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Wir brauchen das Geld für die nächste Krise
Wir brauchen das Geld für die nächste Krise
(Foto: Jebulon | Wikimedia Commons | CC0 1.0 )

Das Argument in Kürze:

Der Finanzwissenschaftler Johannes Becker findet nicht, dass Deutschland sich kaputt spart. Im Gegenteil: Seiner Ansicht nach sollten die Haushaltsüberschüsse komplett zur Schuldentilgung verwendet werden. Denn nur, wenn man in guten Zeiten spart und konsolidiert, ist man für die schlechten Zeiten gewappnet.

Deutschlands Sparpolitik ist klug und richtig

Kaum geht es Deutschland besser, schon überschlagen sich die Kommentatoren mit Forderungen: Mehr Umverteilung, bessere Infrastruktur, mehr Steuerentlastungen, am besten jetzt sofort und ganz viel. Johannes Becker ist der Meinung solche Forderungen sind nachvollziehbar, aber töricht. Denn: „Der ganzen Debatte liegt die unausgesprochene Annahme zugrunde, dass die aktuellen Überschüsse eine dauerhafte Vergrößerung des finanzpolitischen Spielraums signalisieren. Das wäre schön, ist aber falsch.“ Das Mehr an Einnahmen, das Deutschland verzeichnet, ist nur temporär. Es ist zyklischer Natur. So wie die Jahreszeiten wechseln, so wechseln auch die Wirtschaftszyklen. Nach jedem Aufschwung folgt eine Rezession. Schon 2018 rechnet man wieder mit einem leichten Einbruch in der Konjunktur. Becker schreibt: Jedes Lehrbuch aus der Finanzwissenschaft verlangt, dass in guten Zeiten das Geld zurückgehalten wird, um in schlechten Zeiten genügend Spielraum zu haben, um wieder Geld auszahlen zu können – beziehungsweise einen so konsolidierten Haushalt zu haben,

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