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3 Dinge, die man zum Thema Staatsschulden wissen muss
3 Dinge, die man zum Thema Staatsschulden wissen muss
(Foto: 1820796 | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze: Es ist anders, als Schäuble und Merkel auf Wahlkampf-Veranstaltungen immer wieder betonen: Den Haushalt einer schwäbischen Hausfrau kann man nicht mit dem Haushalt von Deutschland gleichsetzen. Ökonomisch betrachtet unterscheidet sich ein Privat- von einem Staatshaushalt in entscheidenden Punkten. Der Journalist Matthias Thiele vom Tagesspiegel nutzt die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie von Professor Carl-Ludwig Holtfrerich und Kollegen, um scharfe Kritik an der Bundesregierung zu üben. In dieser Zusammenfassung zeigen wir lediglich die sachlichen Unterschiede zwischen Privat- und Staatshaushalten auf. Drei Punkte, die man über das Schuldenmachen wissen sollte:

1) Was ist die Staatsschuldenquote? Wie hoch ein Staat verschuldet ist, ermisst sich an der Staatschuldenquote. Sie beschreibt das Verhältnis der Gesamtverschuldung eines Staates zur Wirtschaftsleistung eines Landes, gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im Grunde eine einfache Prozentrechnung: Man teilt die absolute Staatsverschuldung durch das BIP. Das bedeutet also: Wenn das BIP hoch ist, kann auch die Staatsverschuldung hoch sein – trotzdem ist die Schuldenquote niedrig. Anstatt zu sparen, könnte Deutschland demnach auch mehr investieren, solange das BIP entsprechend steigt. „Um die Staatsschuldenquote zu senken, würde es völlig ausreichen, das weitere Wachstum unterhalb der Wachstumsrate des BIP einschließlich der Preissteigerungen zu halten“,

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