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Die Sparpolitik schadet zukünftigen Generationen
Die Sparpolitik schadet zukünftigen Generationen
(Foto: stevepb | Pixabay | CC0 Public Domain )

Das Argument in Kürze:

Für Henrik Enderlein ist die Sache klar: Nicht Schulden sind das größte Problem für zukünftige Generationen, wie die Bundesregierung es mit ihrer „Null-Neuverschuldungspolitik“ suggeriert, sondern mangelnde Investitionen in Infrastruktur und gute Ausbildungschancen. Der Professor für Politische Ökonomie an der Herti School of Governance in Berlin appelliert in diesem Artikel für eine „Mindestdrehzahl für Investitionen“  in Deutschland und ein Umdenken in der Haushaltspolitik. Denn Enderlein ist der Überzeugung, dass Investitionen einen unschätzbar großen Wert haben für unsere Gesellschaft und dass es Zeit ist, diesen Wert anzuerkennen.

„Wir brauchen ein viel breiteres Investitionsverständnis“

Enderlein schreibt, dass Investitionen in Straßen und die bessere Ausstattung von Schulen keine wirklichen Investionen in die Zukunft des Landes sind. Denn hauptsächlich geht es bei dieser Art von Investitionen um das Erhalten einer bestehenden Struktur. Das soll nicht bedeuten, dass man diese Form von Investitionen nicht tätigen sollte. Aber wenn man Investitionen richtig verstehen möchte, dann müsse man das Konzept breiter denken. „Wir brauchen zusätzlich zur Infrastrukturdebatte eine Debatte über die Infrastruktur von morgen“, schreibt Enderlein. Echte Zukunftsinvestitionen in neue Technologien und Lerntechniken werden gebraucht. Aber nicht nur das: auch weichere Formen von Investitionen müssen als solche anerkannt werden.

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